Praxis für Psychotherapie Bahnhofstr. 27-33 65185 Wiesbaden 0611 - 447 692 02 Wallufer Str. 2 65343  Eltville 06123 - 701 786
Manie und bipolare Störungen Symptome und Störungsbilder Bei   dieser   Störung   liegt   eine   übermäßig   gehobene   Stimmung   vor.   Die   Betroffenen sind   euphorisch   erregt,   sehr   aktiv   und   ruhelos,   aber   auch   gereizt.   Sie   können   sehr gesprächig   sein   und   soziale   Hemmungen   verlieren.   Sie   brauchen   weniger   Schlaf   und überschätzen   sich   selbst   in   ihren   Fähigkeiten   und   finanziellen   Möglichkeiten.   Sie   sind leicht   ablenkbar   und   verfolgen   verschiedene   Aktivitäten,   zum   Teil   sehr   leichtsinnig. Folgende Störungen werden unterschieden: Zyklothymie :   Hier   wechseln   leicht   gehobene   Stimmungen   mit   leicht   depressiven Stimmungen ab. Hypomanie :   Hier   liegt   eine   gehobene   Stimmung   vor   und   führt   zu   einer   gewissen Beeinträchtigung der Betroffenen. Manische   Episode :   Hier   ist   die   Symptomatik   stark   ausgeprägt   und   beeinträchtigt das Leben der Betroffenen sehr. Bipolare   Störung :   Hier   wechseln   sich   manische   Episoden   mit   schweren   depressiven Episoden ab und beeinträchtigen die Betroffenen sehr. Die   Betroffenen   erleben   die   Euphorie   subjektiv   als   angenehm,   deren   Verhalten   wirkt sich   aber   negativ   auf   ihre   Umgebung   aus.   Deshalb   werden   die   Betroffenen   häufig   in einer   akuten   manischen   Phase   in   die   Klinik   gegen   ihren   Willen   eingewiesen,   um   sie und   die   anderen   Menschen   zu   schützen.   Nach   einer   Phase   der   Euphorie   folgt   dann häufig   eine   Phase   der   schweren   Depression,   in   der   die   Betroffenen   arbeitsunfähig und völlig energielos sind. Behandlung Die    Behandlung    mit    Medikamenten    in    der    akuten    Phase    und    langfristig    als Rückfallprophylaxe   scheint   notwendig   zu   sein.   Psychotherapie   hilft,   Betroffene   im Umgang   mit   der   Störung   zu   unterstützen   und   bei   der   Lösung   emotionaler   Probleme, was   sich   günstig   auf   die   Störung   auswirkt.   In   wie   weit   das   Lösen   der   emotionalen Probleme Rückfälle verhindert ist wissenschaftlich noch uneindeutig.